Calciumsulfatestrich

Das Optimum bei Fußbodenheizung

Calciumsulfatestrich früher auch Anhydritestrich genannt gewinnt zunehmend an Bedeutung. Grundsätzlich unterscheidet man Calciumsulfatestrich nach dem verwendeten Calciumsulfatbinder oder der Einbauart. Calciumsulfatestriche werden in fließfähiger Form, aber auch konventionell eingebaut.

Calciumsulfatfließestrich

  • geringere Einbaudicken gegenüber konventionell eingebrachten Calciumsulfat- und Zementestrichen
  • lunkerfreie Ummantelung der Rohre bei Fußbodenheizung
  • planebene Flächen
  • hohe Frühfestigkeiten
  • kein Absanden und Wundlaufen aufgrund hoher Oberflächenfestigkeiten
  • geringes Schwindverhalten
  • wenig Fugen, großflächig verlegbar
  • keine Aufschüsselungen oder Randabsenkungen
  • sehr gute Ummantelung von Heizrohren und somit direkte Wärmeübertragung,
    da Estrich sehr plastisch(flüssig)
  • sehr früher Trocknungsbeginn (Zwangstrocknung möglich)
  • sehr früher Aufheizbeginn bei Heizestrichen
  • geeignet für Feuchtbereiche (zum Beispiel häusliche Bäder)
  • nicht für Außenbereiche und Nassräume, wie z.B. Sauna, Schwimmbad, gewerbliche Großküchen geeignet


Calciumsulfatestrich (konventionell eingebaut)

  • größere Einbaudicke (Dicke wie Zementestrich)
  • Lunker-/Hohlraumfreie Ummantelung der Rohre bei Fußbodenheizung nicht möglich
  • hand- oder maschinengeglättet
    (handwerklich bedingt geringere Ebenheit)
  • Absanden und Wundlaufen möglich
  • geringes Schwindverhalten bei fachgerechter Mischung
  • wenig Fugen, großflächig verlegbar
  • keine Aufschüsselungen oder Randabsenkungen
  • keine vollständige (lunkerfreie) Ummantelung von Heizrohren
    möglich (aufgrund Materialkonsistenz und Verdichtung)
  • früher Trocknungsbeginn (Zwangstrocknung möglich)
  • früher Aufheizbeginn bei Heizestrichen
  • geeignet für Feuchtbereiche (zum Beispiel häusliche Bäder)
  • nicht für Außenbereiche und Nassräume, wie z.B. Sauna, Schwimmbad, gewerbliche Großküchen geeignet